Lückenschädel - Medizinlexikon

Dyskranie in Verbindung mit Entwicklungsfehlern des ZNS. Pergamentdünne Stellen am Schädeldach, bes. im Scheitelbein, wodurch ein kantiges Leistenrelief entsteht (Lückenleistenschädel, Reliefschädel), Vorwölbungen durch Anbau von Knochen (Blasenschädel). Oft Kombination mit Spina bifida, Meningozele, Rhachischisis, mitunter bei Hydrozephalus u. Gesichtsanomalien. Häufig bei: Crouzon-Syndrom, Durand-Zunin-Syndrom, Holtermüller-Wiedemann-Syndrom.

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