Madelung-Deformität - Medizinlexikon

angeborene o. sich später entwickelnde, meist doppelseitige, bei Mädchen häufigere Wachstumshemmung des distalen Radius. Frühzeitige Verknöcherung des ulnaren Anteils der distalen Radiusepiphyse führt zum Abkippen der Gelenkfläche nach volar-ulnar, wodurch die Hand gegen das vorspringende Ende der Ulna bajonettartig nach volar abgeknickt wird. Bewegungseinschränkung, geringe Belastbarkeit. Autosomal dominanter Erbgang. Tritt isoliert o. in Kombination auf: Minderwuchs, Hüftgelenkdysplasie, Gelenkkontrakturen, Brachydaktylie, Daumenluxation. Abb.

Madelung-Deformität bei Dyschondroosteose
Madelung-Deformität bei Dyschondroosteose

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