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Maduramykose - Medizinlexikon
durch versch. Pilze verursachte Hautaffektion, die sich in die Tiefe ausbreitet u. meist auf die untere Extremität lokalisiert bleibt (Madurafuß, Mycetoma pedis). Erreger versch. Pilzgattungen (Cephalosporium, Madurella, Allescheria u. a.) u. Bakterien (Nocardien). Verbreitet unter barfußgehender Landbevölkerung (Indien, Nordafrika, Südostasien, Mittel- u. Südamerika). Infektion erfolgt über kleine Hautverletzungen. An Infektionsstelle Knotenbildung, Abszedierung, Ausbreitung in die Tiefe mit Zerstörung von Muskeln, Sehnen u. Knochen. Unförmig verunstalteter Fuß u. Unterschenkel. Diagn. mikrosk. Drusen u. kulturell. Ther.: Antibiotika, Antimykotika, im Endstadium meist chir.
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