Magen-Duodenum-Röntgenuntersuchung - Medizinlexikon

Röntgendarstellung des Magens u. Duodenums mittels Durchleuchtung u. Aufnahmen nach Kontrastmittelgaben. Zunächst Darstellung des Schleimhautreliefs von Magen u. Duodenum möglichst im Doppelkontrast, nach Prallfüllung des Magens weitere Aufnahmen von Magen u. Duodenum in versch. Durchmessern. Spez. Untersuchungen: 1. Feinreliefdarstellung der Pars pylorica: unter leichter Kompression werden die Magenfalten in der Pars pylorica gerade zum Verschwinden gebracht, damit sich die Areolae gastricae abbilden lassen, weiter pathol. Auffälligkeiten wie Ulkusnische, Profilnische, Stierhornform, Krebszapfen. 2. Hypotone Duodenographie. Pharmak. Untersuchungen: mit Metoclopramid zur Verstärkung der Peristaltik bei Hypotonie u. Stenose im Bereich des Magenausgangs o. des Duodenum. Spasmolytika zur Hypotonisierung des Duodenum.

© Elsevier GmbH, München

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