Magenkarzinom - Medizinlexikon

Synonyme: Magenkrebs bösartige Magengeschwulst

vierthäufigste Krebserkrankung des Menschen mit abnehmender Inzidenz. Vorkommen bei beiden Geschlechtern, leichtes Überwiegen beim Mann. Ungeklärte Ätiologie, diskutiert werden genet. Faktoren, Präkanzerosen (chron. Gastritis, Magenteilresektion, Helicobacter-Infektion u. a.) sowie Umwelt- u. Nahrungsfaktoren. Versch. Einteilungen: 1. Borrmann-Klassifikation nach dem makroskop. Wachstum; 2. Laurén-Klassifikation nach der histol. Form; 3. TNM-Klassifikation (Tab.). Häufig unspezif. Symptome, am häufgsten okkultes Blut im Stuhl, oft histaminrefraktäre Anazidität u. Milchsäurenachweis im Magensaft, unbestimmte mäßige Magenbeschwerden, Gewichtsabnahme, Abneigung gegen Fleischnahrung, erst bei fortgeschrittener Tumorausdehnung Blutung u. a. Symptome. Diagnostik: Gastroskopie, Biopsie, Magen-Duodenum-Röntgenuntersuchung, Ultraschall u. CT. Nach Staging meist operative Therapie; Magenresektion. Seltener andere bösartige Formen wie Lymphome, Sarkome (als Myo-, Lipo- o. Endothelsarkom), Magenstumpfkarzinom. Eine Sonderstellung hat das Magenfrühkarzinom. Beim pylorusnahen Ulkuskarzinom können normale o. hyperazide Salzsäureverhältnisse im Magen bestehen. Tab.

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