Magenmotilität - Medizinlexikon

Bewegung der Magenmuskulatur, Peristaltik; dient Durchmischung u. Transport des Mageninhalts. Peristalt. Kontraktionen beginnen alle 20 s im oberen Korpus nahe der großen Kurvatur u. laufen mit einer Geschwindigkeit von 10–40 cm/s in Richtung Pylorus, in dessen Antrum (Antrum pyloricum) meist verstreichend. Weiterlaufende Wellen nehmen an Stärke zu. Starke Antrumperistaltik führt digestiv zum Pylorusschluß u. Retropulsion, interdigestiv zur Längsverkürzung des Pyloruskanals u. Öffnen des Pylorus (Hungerkontraktion). Entleerung des Chymus durch Druckdifferenz zwischen Magen u. Bulbus duodeni. Hormone, gastrointestinale. Darmnerven.

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