Magenpolypen - Medizinlexikon

umschriebene gestielte o. sessile Vorwölbung der Magenschleimhaut, unabhängig davon, ob es sich um einen von der Mukosa selbst o. von tieferen Wandschichten ausgehenden Prozeß handelt. Die submukösen Veränderungen, die zum Bild eines Polypen (polypoider Läsion) führen, sind wesentl. seltener (Leiomyome, Leiomyoblastome, Lipome, Neurinome, Fibrome, Adenomyome, Hämangiome, Pancreas aberrans, eosinophile Granulome). Die von der Mukosa ausgehenden Polypen werden wie folgt klassifiziert: hyperplasiogene Polypen, Adenome, Borderline lesions, Frühkarzinome vom Typ 1 bzw. 2a. Außerdem müssen noch die sog. Drüsenkörperzysten berücksichtigt werden, die als Folge einer Funktionsstörung der Schleimhaut aufzufassen sind. Hyperplasiogene Polypen machen noch nach ihrer Abtragung Kontrolluntersuchungen des Magens erforderl., vielmehr noch Adenome u. Borderline lesions, wenn man sich bei ihnen nicht gleich für ein operativ-resezierendes Vorgehen entschließt. Abb.

Magenpolyp
Magenpolyp

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