Mammakarzinom - Medizinlexikon

häufigster bösartiger epithelialer Tumor der Frau in Europa. Alle Erwachsenenaltersklassen bes. ab 40. Lj. Häufigster Sitz: äußerer oberer Quadrant. Wichtigste Risikofaktoren: Verwandte ersten Grades mit ein- o. beidseitigem M., M. der kontralateralen Brust, Mastopathie III. Grades, Nullipara, Menopause nach 55. Lj u. a. Einteilung nach TNM-Klassifikation (Tab.). Wichtigste histol. Typen: duktale u. lobuläre Karzinome mit soliden u. tubulären Mustern, teilweise intraduktale Wuchsform, Komedokarzinom, inflammatorisches Mammakarzinom. In höherem Alter Carcinoma muziparum. Metastasen: Lymphknoten axillär u. retrosternal, Lunge, Pleura, Knochen, Leber. Diagnostik: Palpation, Ultraschalluntersuchung, Mammographie, Probebiopsie. Therapie nach Staging meist operativ, z. B. Quadrantenresektion, Mastektomie sowie mittels additiver Hormontherapie (Chemotherapie) u. Bestrahlung. Selten auch beim Mann. Tab. Abb.

Mammakarzinom. Kernspintomogramm vor Kontrastmittelgabe (unten) und Subtraktionsaufnahme nach Kontrastmittelgabe (oben)
Mammakarzinom. Kernspintomogramm vor Kontrastmittelgabe (unten) und Subtraktionsaufnahme nach Kontrastmittelgabe (oben)

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