Massenverschiebung - Medizinlexikon

Verlagerung von Hirnteilen o. einer ganzen Hirnhemisphäre durch ein intrakranielles Fremdvolumen (Ödem, Hämatom, Tumor). Dieser Verlagerung folgt eine Kompression o. Okklusion von Gefäßen des Circulus Willisi, Irritatation von Hirnnerven u. eine Gewebeschädigung. Klin. geht mit der Ausbildung einer M. die Entwicklung eines Mittelhirnsyndroms einher. Die Zunahme des Fremdvolumens führt zur Einklemmung. Der Endzustand mündet in die foraminale Einklemmung (Bulbärhirnsyndrom).

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Akustikusneurinom

    Das Akustikusneurinom ist ein extraaxialer Hirntumor, der keine Metastasen bildet. Es geht vom vestibulären Anteil des VIII. Hirnnerven aus und wächst in den Kleinhirnbrückenwinkel. Das Akustikusneurinom kann die Brücke nach seitwärts verdrängen, so dass do...

  • Mehr Sicherheit im Alltag: Gleichgewichtstraining für Senioren

    Mehr Sicherheit im Alltag für Senioren kann durch regelmäßiges Fitnesstraining erreicht werden. Gezieltes Training im Fitnessstudio stärkt den Gleichgewichtssinn und die Kraft der Senioren. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt jedoch, das ...

  • Akustikusneurinom

    Das Akustikusneurinom ist ein extraaxialer Hirntumor, der keine Metastasen bildet. Es geht vom vestibulären Anteil des VIII. Hirnnerven aus und wächst in den Kleinhirnbrückenwinkel. Das Akustikusneurinom kann die Brücke nach seitwärts verdrängen, so dass do...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen