Melatonin - Medizinlexikon

Hormon der Corpus pineale. M. (N-Acetyl-5-methoxytryptamin) ist ein Abkömmling des Tryptophans u. entsteht aus diesem über Serotonin als Zwischenprodukt. Es hemmt die Sekretion der Gonadotropine aus der Adenohypophyse, indem es im Hypothalamus die Sekretion der entsprechenden Releasinghormone unterdrückt (Hypophyse). Die Bildung von Melatonin unterliegt einem Tag-Nacht-Rhythmus. Seine Wirkung besteht in einer Wachstumshemmung der Gonaden u. in einer Unterdrückung der Geschlechtsfunktion. Evtl. Bedeutung bei der Steuerung des Pubertätseintritts bzw. der Ovulation. Seine Wirkung ist noch nicht völlig aufgeklärt, z. B. schlaffördernd, zur Vermeidung des Jet-lag (Zirkadiansyndrom). Abb.

Melatonin
Melatonin

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