Meningitis - Medizinlexikon

M. cerebralis, M. spinalis, M. cerebrospinalis; Entzündung der Hirn- u./o. Rückenmarkhäute, Hirnhautentzündung (Leptomeningitis, Pachymeningitis). Abgegrenztes schweres klin. Krankheitsbild vielfältiger Ätiol. mit häufiger Mitbeteiligung des Gehirns (Meningoenzephalitis), v. a. bei virusbedingter Erkrankung. Für die übertragbaren Formen der bakteriellen u. abakteriellen Meningitis besteht Meldepflicht (Infektionskrankheit). Leitsymptome sind Fieber, Kopfschmerz, Erbrechen, Nacken-Rücken-Starre, Kahnbauch, Hyperästhesie, Bewußtseinstrübung, Somnolenz bis zum Koma, Kernig-Zeichen, Brudzinski-Nackenzeichen, Brudzinski-Symphysenzeichen u. Brudzinski-Wangenzeichen (pos. Dehnungsphänomene). Gefahr der Defektheilung (Intelligenzminderung) u. (unbehandelt) hohen Letalität. Pilzmeningitis.

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