Migraine accompagnée - Medizinlexikon

mit anderen neurol. Begleitsymptomen ablaufend, z. B. Sensibilitätsstörungen, Paresen, Aphasien, Jackson-Anfällen u. a. Diese Formen erfordern bes. den Ausschluß organ. zerebraler Befunde wie Aneurysmen o. beginnende Tumoren. Die sog. hypersynchrone M. a. ist durch paroxysmale Hypersynchronien im EEG gekennzeichnet, die auf eine gewisse Verwandtschaft mit der Epilepsie hinweisen. Ther. sind hier auch Antikonvulsiva wirksam, während sonst v. a. Dihydroergotaminpräparate zur Migränebehandlung verwendet werden. Die sog. Migraine cervicale steht außerhalb des eigentl. Migränebegriffs. Es handelt sich um eine Sonderform des spondylogenen Kopfschmerzes.

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