Mineralgehaltsbestimmung, radiologische - Medizinlexikon

radiol. Meßmethoden für den Mineralgehalt von Knochen, die alle die unterschiedl. Strahlenschwächung in Knochen u. Geweben ausnutzen. Ziel ist eine Frühdiagnose der Osteoporose. Durch visuelle Auswertung einzelner Röntgenaufnahmen kann eine Verminderung des Mineralgehalts erst erkannt werden, wenn sie 30 % überschritten hat. Zu unterscheiden sind: I. Konventionelle Röntgenmethoden. II. Computertomograph. Methoden: 1. Einenergiemethode: Ausnutzung des Zusammenhangs zwischen Mineralgehalt (Dichte) des Objekts u. dem CT-Wert. 2. Zweienergiemethode: Anfertigung von zwei CT-Bildern mit unterschiedl. Röhrenspannungen u. Substraktion der CT-Werte. Diese Differenz hängt stark vom Mineralgehalt ab. 3. Scan-Methoden, bei denen ein Querschnittsprofil der Strahlenschwächung des Knochens gewonnen wird. Aus den Schwächungswerten von Spongiosa u. Kompakta lassen sich dann zusätzl. Erkenntnisse gewinnen. Alle drei Methoden lassen sich ähnl. wie die Densitometrie unter Umgehung von Röntgenaufnahmen mit Detektoren versch. Art durchführen.

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