Nebennierenrindenhormone - Medizinlexikon

Steroidhormone (Kortikoide), die sich in drei Gruppen einteilen lassen; 1. Glukokortikoide in der Zona fasciculata gebildet; Beeinflussung des Stoffwechsels der Kohlenhydrate, Proteine u. Lipide; 2. Mineralokortikoide (Aldosteron), in der Zona glomerulosa gebildet; Regulation der Na+-Ausscheidung, Beeinflussung des Transports von Elektrolyten durch Membranen u. der Flüssigkeitsverteilung zwischen den Geweben; 3. Sexualhormone (Androgene u. Östrogene), in der Zona reticularis gebildet; diese sonst v. a. in den Testes u. den Ovarien gebildeten Hormone sind für die Ausprägung sek. Geschlechtsmerkmale u. die Entwicklung der Keimdrüsen verantwortl. Dabei wird das Androgen Dehydroepiandrosteronsulfat prakt. ausschließl. in der Nebennierenrinde gebildet.

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