Neurodermitis - Medizinlexikon

endogenes Ekzem, atop. Ekzem, atop. Dermatitis, konstitutionelles Ekzem u. viele weitere Bez. Gehört ebenso wie Heuschnupfen u. Asthma bronchiale zum atop. Formenkreis auf genet. Basis. Gewöhnl. in der Säuglingszeit beginnend im Gesicht u. am behaarten Kopf, später in den großen Gelenkbeugen als Ekzema flexurarum. Klin. besteht eine deutl. Hautentzündung mit zahlreichen Kratzeffekten, da der Juckreiz ein kardinales u. außerordentl. quälendes Sympt. ist. Später Verdickung der Haut (Lichenifikation, Lichen). Neben der mehr lokalisierten Form gibt es auch disseminierte Erscheinungen (N. disseminata). Ther. richtet sich v. a. gegen den Juckreiz, wozu meist kortikoidhaltige Externa notwendig sind. Die Progn. ist unterschiedl., Abheilung im Schulalter, im frühen Erwachsenenalter o. gar nicht. Komplikationen durch bakterielle Infektion (Impetigo), Virusbesiedlung (Ekzema herpeticatum) o. weitere atop. Krankheiten. Abb.

Neurodermitis. Konstitutionelles Ekzem mit Lichenifikation
Neurodermitis. Konstitutionelles Ekzem mit Lichenifikation

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