Neutrophilie - Medizinlexikon

Erhöhung der Dichte neutrophiler Granulozyten im peripheren Blut über die altersentsprechenden Referenzwerte, beim Erwachsenen über 8 · 109/l. Zur N. können die verschiedensten Reize führen: Hitze, Kälte, körperl. Anstrengung, Streßsituationen, bakterielle Infektionen, nichtbakterielle Entzündungen (u. a. Appendizitis, Kolitis, Myositis, Arthritis, hormonelle Einflüsse wie Adrenalin, Steroide, Etiocholanolon). Als wichtigstes Sympt. weist eine N. auf zahlreiche Erkrankungen der blutbildenden Organe hin (u. a. Leukämien, Lymphome, maligne).

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Sweet-Syndrom

    Das Sweet-Syndrom stellt eine seltene Dermatose dar, u.a. charakterisiert durch schmerzhafte, sukkulente, papulöse oder plaqueförmige Hautveränderungen, verbunden mit einer erheblichen Störung des Allgemeinbefindens, mit Neutrophilie, Fieber sowie einer neu...

  • Zyklische Neutropenie

    ist durch periodische Oszillationen von neutrophilen Granulozyten im Blut definiert

  • Neutropenie (durch gesteigerten Zellumsatz)

    Graulozythopenien, also Verminderung der neutrophilen Granulozyten <1830/µl, ausgelöst durch gesteigerten Zellumsatz.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen