Nierenarterienembolisation - Medizinlexikon

artifizieller Verschluß der A. renalis, z. B. bei blutenden Nierentumoren über Angiographiekatheter mit klebendem u. nichtklebendem Material (Muskelbrei, Koagula, ausgefälltes Fibrin u. Thrombin, Gelatine- u. Fibrinschaum, Silikon, Acrylate) o. Vanadiummetallspiralen. Anwendung: proph. zur Vermeidung größerer Blutungen u. intraoperativer Tumorzellaussaat; „kurativ“ bei stark erhöhtem Operationsrisiko, inoperablen Tumoren o. massiver Hämaturie (auch von traumat. bedingten Nierenblutungen, hier Verwendung von resorbierbarem Material). Damit Erzielen von weitgehender Tumorischämie; durch Schrumpfen des Tumors kann somit ein inoperabler in einen operablen Tumor überführt werden. Embolisation, perkutane transvasale.

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