Nierendurchblutung - Medizinlexikon

beträgt beim Menschen 1 700 l tgl., wird durch Autoregulation mit Anpassung der Arteriolenweite an Blutdruck konstant gehalten. Zwei nuklearmed. Verfahren für die Bestimmung der N.: 1. Nichtinvasive Untersuchung nach i. v. Injektion von 99mTc-Pertechnetat (Technetium) i. R. einer Sequenzszintigraphie mit der Gammakamera (Nierenszintigraphie, Nierenperfusionsszintigraphie); das Verfahren dient dem Nachweis topograph. Zonen verminderter Perfusion u. ist nur qualitativ bewertbar. 2. Invasive Durchblutungsbestimmung durch intraarterielle, selektive Injektion von Radioxenon (133Xe), das in physiol. Kochsalzlösung gelöst, mit einem Seldinger-Katheter meist im Zusammenhang mit der Renovasographie injiziert wird. Dabei diffundiert Radioxenon durch das Nierenparenchym ins venöse Blut, bei einmaliger Zirkulation werden über 90 % abgeatmet, der Rest unterliegt einer Rezirkulation. Mit 2 Szintillationsdetektoren o. der Gammakamera wird eine Auswaschkurve registriert (Abb.), die aus einer zusammengesetzten Exponentialfunktion besteht. Nach Abschälung von 3 Komponenten erfolgt die Berechnung des renalen Blutflusses (RBF) mit Hilfe der aus der Kurve entnommenen Halbwertszeit nach der Formel:
RBF (mg/g/min) = k · ?;

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Nierendurchblutung <sup>133</sup>Xe-Clearance einer Niere (Normalfall)
Nierendurchblutung 133Xe-Clearance einer Niere (Normalfall)

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