Ösophagographie - Medizinlexikon

Röntgendarstellung des Ösophagus zur Ermittlung von Lage-, Form- u. Innenreliefveränderungen. Nach Schlucken eines Kontrastmittels Zielaufnahmen unter Durchleuchtungskontrolle. Bei Verdacht auf Perforation o. auf Fehlbildungen (bei Neugeborenen) werden wasserlösl. Kontrastmittel angewendet. Ind.: Nachweis von Divertikeln, Entzündungen, Geschwüren, Varizen u. Tumoren. Modifikationen: 1. Doppelkontrastdarstellung nach Kontrastmittelgabe u. nach Schlucken von Luft. 2. Hypoton. Ö. nach intravenöser Injektion von Spasmolytika zur Aufhebung der Peristaltik, Herabsetzung des Binnendrucks u. Erschlaffung des Ösophagus.

© Elsevier GmbH, München

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