Ösophagusvarizenblutung - Medizinlexikon

gefährl. Komplikation der Ösophagusvarizen, deren Letalität schon beim 1. Schub um 40 % liegt. Bei bestehenden Ösophagusvarizen kann die Blutung in 30–50 % aus pept. Läsionen u. nicht aus den Varizen stattfinden, so daß der Nachweis der Blutungsquelle durch eine Notfallendoskopie wichtig ist. Jede Ö. ist eine Notfallsituation u. bedarf der Ther. auf einer Intensivstation. Das Legen einer komprimierenden Sonde (z. B. Linton-Nachlas-Sonde) sollte bei Verdacht auf Varizen schon vom erstkonsultierten Arzt erfolgen. Die Ther. erfolgt durch Varizensklerosierung o. Gummibandligaturen, z. T. in Kombination mit medikamentöser Ther. (Somatostatin, Nitratpräparaten, Triglycylpressin, Betablockern). Ösophaguswandsklerosierung. Abb.

Ösophagusvarizenblutung
Ösophagusvarizenblutung

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