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Ohrtiefstand - Medizinlexikon
angeborene Verlagerung des äußeren Ohrs nach kaudal, meist in Richtung Wange (Melotus). Kombination mit Gehörgangatresie. O. ist häufig gekoppelt mit Reduktionserscheinungen des Unterkiefers, bei dessen Fehlen (Agnathie) beide Ohren in der Mittellinie miteinander verschmelzen (Synotie, Otozephalie). Tiefer Ohransatz ist charakterist. Bestandteil von Trisomien (21, 17–18; 13–15) u. a. Fehlbildungssyndromen.
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