Ohrtiefstand - Medizinlexikon

angeborene Verlagerung des äußeren Ohrs nach kaudal, meist in Richtung Wange (Melotus). Kombination mit Gehörgangatresie. O. ist häufig gekoppelt mit Reduktionserscheinungen des Unterkiefers, bei dessen Fehlen (Agnathie) beide Ohren in der Mittellinie miteinander verschmelzen (Synotie, Otozephalie). Tiefer Ohransatz ist charakterist. Bestandteil von Trisomien (21, 17–18; 13–15) u. a. Fehlbildungssyndromen.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen