Okulomotoriuslähmung - Medizinlexikon

partiell als Parese, vollständig als Paralyse. Die Okulomotoriusparalyse ist gekennzeichnet durch schlaffe Ptosis, Ablenkung des Auges nach außen u. unten, absolute Pupillenstarre in Mydriasis, Akkommodationslähmung (totale Ophthalmoplegie, Ophthalmoplegia totalis). Bei Okulomotoriusparese Lähmung nur der inneren Augenmuskeln (Ophthalmoplegia interna). Ursachen der O.: Rheuma, Intoxikationen, Tabes dorsalis, multiple Sklerose, Trauma, Tumoren der Orbita u. der Nasennebenhöhlen, basale Meningitis (Syphilis cerebri), Arteriosklerose der basalen Gefäße.

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