Oligurie - Medizinlexikon

Verminderung der Harnausscheidung (unter 300 ml tgl.). Länger anhaltende O. führt zur Urämie. Die O. ist keine eigentl. Krankheit, sondern ein Sympt., z. B. bei akuten o. chron. Nierenleiden, großen Blutverlusten, schweren Diarrhöen, Herzkrankheiten, Vergiftungen, Epithelkörperchen- o. Nebennierenstörungen, Gravidität, aber auch nach längerem Dursten, großem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, also auch bei Fieber. O. ist nicht selten Vorstufe einer Anurie, Schockniere, Urosepsis.

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