Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
Der Seitenaufbau ist in Ihrem Browser sehr langsam. Klicken Sie hier für Tipps zur Beschleunigung des Seitenaufbaus.
Omphalozele - Medizinlexikon
Nabelschnurbruch, Exomphalos, Hernia funiculi umbilicalis; Fortbestehen des physiol. Nabelschnurbruchs. Inhalt je nach Größe Darm u. Leber. Regelmäßig ist eine Malrotation des Darms (Malrotatio intestini) zu finden, meist Nonrotation. Die Hülle wird aus Amnionepithel u. Wharton-Sulze (Bindegewebe, gallertiges) gebildet. Selten rupturiert eine O. bei der Geburt, so daß die Baucheingeweide frei hervorfallen. Progn. abhängig von der Schwere weiterer Fehlbildungen (Anenzephalie, Herz-, Zwerchfell-, Wirbelsäulendefekte), Größe der O., frühzeitiger Behandlung, evtl. Infektion u. anderen Faktoren. Operative Behandlung: schichtweiser prim. Verschluß des Defekts o. zunächst Deckung mit Haut o. Fremdmaterial. Konservative Behandlung (große O., weitere Risikofaktoren): Bepinselung des Omphalozelensacks mit adstringierenden Substanzen soll zur allmähl. Schrumpfung führen. Abb.
© Elsevier GmbH, München
Verwandte Artikel
-
Laparoschisis und Omphalozele
Die Omphalozele (auch Exomphalos) stellt eine Nabelschnurhernie bei Neugeborenen dar. Hierbei liegen die Abdominalorgane in einem von Nabelschnurhäuten umgebenen Bruchsack außerhalb des Bauchraumes. Die Laparoschisis (auch Gastroschisis) bezeichnet einen Ba...
-
Omphalozele und Gastrischisis
Omphalozele (syn. Exomphalos): Nabelschnurhernie, die Abdominalorgane enthält und deren Wand aus Peritoneum und Amnionhülle besteht Gastroschisis (syn. Laparoschisis): Bauchdeckendefekt, bei dem im Vergleich zur Omphalozele, die Lücke meistens rechts neben ...

