Optikusdekompression - Medizinlexikon

operative Dekompression des N. opticus unter Anwendung des Operationsmikroskops u. der mikrochirurg. Technik. Zielsetzung: Dekompression des N. opticus von Knochensplittern bei Optikuskanalfrakturen o. infolge komprimierend wirkender Blutungen aus den Scheidengefäßen. Als absolute Ind. gelten: Erblindung beider Augen bzw. des verbliebenen Auges, röntg. bzw. tomograph. sicher nachweisbare Knochensplitter bzw. Kanalfrakturen mit Dislokation. Ferner die Optikusschädigung kombiniert mit schweren intrakraniellen Verletzungsfolgen. Relative Operationsindikation: Nasenebenhöhlenfrakturen, Hämatosinus u. a., fortschreitende Sehverschlechterung beider Augen.

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