Organkonservierung - Medizinlexikon

Maßnahmen zur Erhaltung der Vitalität von Organen zur Transplantation. Bei der Entnahme des Organs wird dieses zunächst mit einer spez. Lösung (UW-Lösung, Bretschneider-Lösung, nur noch bei Nieren Collins-Lösung) einmalig perfundiert u. dann das Organ zumeist bei 4 C° gelagert. Die Lösungen sind so konzipiert, daß der Ischämie- u. Reperfusionsschaden so gering wie mögl. gehalten wird u. die tolerable Ischämiezeit bis zur Implantation möglichst groß ist. Nieren können so bis zu 48 h, Leber u. Pankreas bis 24 h u. Herzen bis 8 h konserviert werden. Die aufwendige maschinelle Langzeitperfusion mit Oxygenierung des Organs hat sich bisher noch nicht allg. durchsetzen können. Ischämiereperfusionsschaden.

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