Organperfusion - Medizinlexikon

künstl. Durchströmung isolierter Organe nach deren Trennung vom Blutkreislauf unter Beibehaltung nervaler Verbindungen zum übrigen Organismus. Die durch elektr. Reizung der zum Organ führenden Nerven hervorgerufenen Veränderungen, z. B. Auftreten von Transmittern, können bestimmt werden. Umgekehrt können bei Änderungen in der Zusammensetzung der Perfusionsflüssigkeit Erregungsänderungen im Organ durch Ableitung elektr. Potentiale erfaßt werden.

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