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Osmotherapie - Medizinlexikon
ther. Maßnahme mit dem Ziel des Wasserentzugs aus Geweben. Durch Einspritzen von Lösungen mit hohem osmot. Druck, d. h. höherer Konzentration, als dem Blutplasma bzw. der Gewebeflüssigkeit entspricht, kommt es zur osmot. Diffusion von Wasser aus den Geweben in das Blut. So eignen sich hierfür Lösungen, deren gelöste Teilchen die Blutbahn nur langsam in Richtung zum Gewebe verlassen u. dadurch den erforderl. osmot. Druckunterschied zwischen Blut u. Gewebe über die Kapillarenwände hinweg aufrechterhalten. Man benutzt das Verfahren bei Hirnödem, Lungenödem usw. Meist verwendet man 10–20%ige Glukoselösungen o. neuerdings Lösungen stoffwechselträger Moleküle wie Mannitol u. a.
© Elsevier GmbH, München
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