Osteoporose, kortikoidinduzierte - Medizinlexikon

bei längerdauernder u. höher dosierter Kortikosteroidtherapie, Hemmung der Osteoblasten u. so der Knochenmatrixsynthese, Stimulierung der Knochenresorption u. Induktion eines milden Hyperparathyreoidismus. Erniedrigung der intestinalen Kalziumabsorption u. der renalen Kalziumrückresorption. Klin. Bild wie bei anderen Osteoporoseformen; bei Kindern Minderwachstum mögl. Histol. Verschmälerung der Trabekel, filigranartig, seltene Kontinuitätsunterbrechungen. Ther.: Grundkrankheit behandeln, Abbruch o. Dosisreduktion der Kortikosteroide, Kalziumpräparate u. Vitamin D, Fluor, Calcitonin, körperl. Aktivität, ggf. Biphosphonate.

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