Otolithenfunktion - Medizinlexikon

Da die in die gelatinöse Otolithenmembran eingelagerten Kalzitkristalle eine größere Dichte besitzen als die Endolymphe des Vestibularorgans, kann die gesamte Membran bei Einwirkung von Linearbeschleunigungen über die mit Härchen ausgestatteten Sinneszellen der Makula von Utrikulus u. Sakkulus hinweggleiten u. so die Zellen erregen. Dies geschieht auch unter der bloßen Einwirkung der Schwerkraft, die je nach Kopfstellungsänderungen versch. an der Otolithenmembran der Makula angreift. Stellreflexe.

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