Ovogenesis - Medizinlexikon

Eizellbildung. Vermehrungsperiode: Etwa 6 Mill. Ovogonien entstehen durch Zellteilung in der embryonalen Ovaranlage, von denen 5,5 Mill. bereits pränatal zugrunde gehen. Wachstumsperiode: Zum Zeitpunkt der Geburt liegen ca. 500 000 prim. Ovozyten (Ovocytus) in beiden Ovarien, die bereits in die Prophase der 1. Reifeteilung (Meiose) eingetreten sind. Sie wachsen von 20–40 ?m Durchmesser im Primordialfollikel auf 100–130 ?m im sprungreifen Follikel heran. Dieses Stadium erreichen nur ca. 450 Eizellen, der Rest geht zugrunde (Follikelatresie). Reifungsperiode: Im sprungreifen Follikel vollendet der Ovozyt die 1. Reifeteilung; es entsteht ein sek. Ovozyt u. eine prim. Polzelle (Polocytus primarius), beide mit 22 + X Chromosomen. Noch praeovulator. beginnt die 2. Reifeteilung, die in der Metaphase arretiert wird. Der Ovozyt ist zum befruchtungsfähigen reifen Ei (Eizelle) geworden. Vollendet wird die 2. Reifeteilung postovulator. nach Eindringen eines Spermiums. Bei der 2. Reifeteilung entstehen außerdem sek. Polzellen (Polocytus secundarius), wobei häufig die prim. Polzelle kurz nach ihrer Entstehung zugrunde geht. Abb.

OvogenesisA: Vermehrungsperiode (nur embryonal); B: Wachstumsperiode; C: Reifeperiode
OvogenesisA: Vermehrungsperiode (nur embryonal); B: Wachstumsperiode; C: Reifeperiode

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