Parallergie - Medizinlexikon

veränderte Reaktionsweise im Verhalten gegenüber einer zweiten Krankheit nach vorher überstandener Infektionskrankheit. Bekannt bei den sog. Schrittmacherkrankheiten, z. B. nach Masern u. Keuchhusten erhöhte Anfälligkeit gegen Tuberkulose. Im Tierexperiment erhöhte Reaktionsbereitschaft des allerg. Organismus auch gegenüber unspezif. Reizen, z. B. bei Kältereizen, mechan. Reizen, Histamin.

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