Pleuradrainage - Medizinlexikon

Entleerung von Luft, Blut, Exsudat o. Eiter aus dem Pleuraraum durch Einführung eines Gummi- o. Plastikschlauchs. Am häufigsten verwendet bei Pneumothorax, Hämatothorax, Pleuraempyem u. nach Thoraxoperationen. Durch Blut-, Exsudat- o. Eiterentleerung wird Lungenentfaltung erzielt. Geschlossene Saugdrainage ist leistungsfähiger als die klass. Bülau-Drainage, da man einen höheren u. dosierbaren Unterdruck erzeugen kann. Prinzip der Zwei-Flaschen-Saugdrainage: Die Auffangflasche wird mit dem Thoraxdrain verbunden, eine zweite, durch ein Steigrohr den Sog regulierende Flasche an eine Wasserstrahlpumpe o. ein Vakuum angeschlossen. Versch. Modifikationen der Bülau-Drainage u. Perthes-Drainage. Abb.

Pleuradrainage. Schematische Darstellung der Heberdrainage (a) u. der Zwei-Flaschen-Saugdrainage (b)
Pleuradrainage. Schematische Darstellung der Heberdrainage (a) u. der Zwei-Flaschen-Saugdrainage (b)

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