Prostatakarzinom - Medizinlexikon

entwickelt sich (hormonell gesteuert) aus der eigentl. Prostata, meist nachdem diese durch (gutartige) Knotenbildung (benigne Prostatahyperplasie) zur sog. chir. Kapsel plattgedrückt ist. Das Karzinom wächst also fast immer von außen (von der Kapsel her) in das Adenomyofibrom der Prostata hinein. Frühsymptome gibt es nicht. Sympt. (im fortgeschrittenen Stadium) sind Blasenentleerungsstörungen (wie bei Prostatahyperplasie) u. ischialgiforme Beschwerden durch Knochenmetastasen. Diagn.: 1. rektale Palpation: harte, oft holzartige Prostata, o. typ. harte Knoten bei sonst normaler Konsistenz. Ab 45. Lj. sollte bei jedem Mann einmal im Jahr die Prostata rektal abgetastet werden. 2. Prostatabiopsie: a) Stanzbiopsie (Histol.), b) Saugbiopsie (Zytologie). 3. Zufällige Diagn. bei Aufarbeitung der Histol. nach Prostataoperationen. 4. Erhöhung des prostataspezif. Antigens PSA. Ther.: abhängig vom Stadium, Alter u. Allgemeinzustand des Pat. Prostatakarzinomtherapie.

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