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Pyämie - Medizinlexikon
Synonyme: Septikopyämie
Ausbreitung von Bakterien u. Toxinen auf dem Blutweg mit Ausbildung multipler Organabszesse, ausgehend vom primären Sepsisherd (die nichtmetastasierende Form ist die Sepsis i. e. S.). Endzustand einer vorangegangenen fortschreitenden Lokalinfektion. Der Organismus reagiert auf die vom Krankheitsherd in die Blutbahn erfolgende Erregerembolie (Parasitenembolie) mit Abwehrkräften. Je nach Sitz des Primärherds versch. Erreger, z. B. Staphylococcus aureus, Neisseria meningitidis; Bedeutung der nosokomialen Infektionen. Klin. remittierendes Fieber, (wiederholt) Schüttelfrost, sept. (weiche) Milz, als sek. Sepsisherd häufig die Endocarditis ulcerosa, Hautblutungen. Zweifelhafte Progn.; Diagn. durch Erregernachweis in Blutkultur. Sepsis.
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