Radiokolloid-Clearance - Medizinlexikon
Untersuchungsverfahren mit markierten Kolloiden zur Bestimmung der Funktionsfähigkeit des RHS (Monozyten-Makrophagen-System) von Leber u. Milz. Nach i. v. Injektion von markiertem Kolloid (z. B. 99mTc-Sulfid-Kolloid, Radiopharmaka) erfolgen Aktivitätsmessungen mit einem kollimierten Szintillationsdetektor über der Schläfe u. dem Präkordium. Nach Ermittlung der effektiven Halbwertszeit aus dem Kurvenabfall kann indirekt auf die Aufnahmegeschwindigkeit in beiden Organen u. groborientierend auf deren Durchblutung geschlossen werden. Leberszintigraphie.
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