Radiokolloid-Clearance - Medizinlexikon

Untersuchungsverfahren mit markierten Kolloiden zur Bestimmung der Funktionsfähigkeit des RHS (Monozyten-Makrophagen-System) von Leber u. Milz. Nach i. v. Injektion von markiertem Kolloid (z. B. 99mTc-Sulfid-Kolloid, Radiopharmaka) erfolgen Aktivitätsmessungen mit einem kollimierten Szintillationsdetektor über der Schläfe u. dem Präkordium. Nach Ermittlung der effektiven Halbwertszeit aus dem Kurvenabfall kann indirekt auf die Aufnahmegeschwindigkeit in beiden Organen u. groborientierend auf deren Durchblutung geschlossen werden. Leberszintigraphie.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen