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Reafferenzprinzip - Medizinlexikon
Vergleich von Afferenzen anhand einer Efferenzkopie (v. Holst, 1950). Die auf einen äußeren Reiz entstehende Afferenz (= Exafferenz) führt zu einer Reaktion (Efferenz). Eine davon im ZNS-Gedächtnis aufbewahrte Kopie vergleicht dann die aufgrund der Reaktion erneut auftretende Afferenz (= Reafferenz) u. optimiert auf diese Art die Einwirkung des Organismus auf die Umwelt; Afferenzsynthese. Die Reafferenz besteht aus der bewegungsspezif. (propriorezeptiven) u. der resultativen Afferenz über das Ergebnis der Handlung. Die Reafferenzen sind Voraussetzung für die Fähigkeit des Organismus, Handlungen entspr. der Zielfunktion ständig exakt durchzuführen. Efferenzkopie, System, funktionelles.
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