Rhabdomyosarkom - Medizinlexikon

von der quergestreiften Muskulatur abgeleiteter bösartiger Tumor in unterschiedl. Differenzierung mit o. ohne Myofibrillen u. mit o. ohne Querstreifung. In der Klassifizierung von Enzinger (1980) werden nach der vorherrschenden Struktur unterschieden: 1. embryonaler Typ einschl. des botryoiden Typs, 2. alveolärer Typ, 3. pleomorpher Typ, 4. Mischformen. Der 1. u. 2. Typ werden überwiegend im Alter von 0–25 Jahren auch an Stellen beobachtet, die normalerweise frei von Skelettmuskulatur sind. Häufig lymphogene u. hämatogene Metastasierung.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Urogenitales Rhabdomyosarkom

    Das urogenitale Rhabdomyosarkom ist ein weichteilsarkom, besonders häufig im Kopf/Hals- und im Urogenitalbereich lokalisierter maligner Tumor des embryonalen Mesenchyms mit Nachweis querfestreifter Muskelzellen

  • Rhabdomyosarkome

    Das Rhabdomyosarkom ist das häufigste Weichteilsarkom in Kindern und ist auf Rhabdomyoblasten zurückzuführen.

  • Rhabdomyosarkome

    häufigster, hochmaligner Weichteiltumor im Kindesalter entsteht aus embryonalem Mesenchym und zeigt eine unterschiedliche Fähigkeit, quer gestreifte Zellelemente zu bilden, und in allen Körperregionen vorkommen kann

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen