Rheographie - Medizinlexikon

Messung des elektr. Widerstands (Impedanz) von Körperflüssigkeiten u. Geweben. Dabei werden überwiegend Wechselspannungen im Frequenzbereich von 1–50 kHz benutzt. Die Messung wird mit einer Brückenschaltung ausgeführt, in der die auszumessende Flüssigkeit, ein Gewebestück o. ein Organ einen Teilwiderstand bilden. Mittels R. können z. B. Arterien- o. Venenpulskurven aufgezeichnet werden. Anwendung zur Diagnostik peripherer Durchblutungsstörungen u. zerebraler Gefäßveränderungen. Weitere Anwendung der R. z. B. in der Überwachung der Atemtätigkeit von Früh- bzw. Neugeborenen.

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