Rhodanide - Medizinlexikon

Salze der Rhodanwasserstoffsäure HSCN; Anwendung von Kalium- bzw. Natriumrhodanid als Nachweisreagens für Eisen(III)-Verbindungen (Rotfärbung) o. als Hemmstoff in Pilznährböden zur Unterdrückung der bakteriellen Begleitflora. Bei geringer allg. Toxizität gute desinfizierende Wirkung (Sepsotinktur). – Hemmung der Iodaufnahme in die Schilddrüse, daher thyreostat. Wirkung.

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