Ricinus communis - Medizinlexikon

Rizinus, monöz. Pflanze, Rizinusöl (Ricini oleum); Gewinnung durch kalte Pressung der Samen, besteht zu etwa 90 % aus Glyzeriden der Ricinolsäure (D-12-Hydroxyölsäure). Gut mischbar mit absolutem Alkohol, lösl. zu 30 % in 90 %igem Alkohol. Abführwirkung wird durch die im Dünndarm freiwerdende, mild darmreizende Ricinolsäure ausgelöst. Ferner als Zusatz zu alkoholhaltigen Dermatika u. Kosmetika. Samen enthalten auch das hochtox. Ricin. Verbleibt bei Ölgewinnung im Preßrückstand.

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