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Riesenzellarteriitis - Medizinlexikon
pathol.-anat. definiertes Krankheitsbild mit segmental verteilter, durch Riesenzellen charakterisierte Arteriitis der ganzen Gefäßwand (u. a. Arteriitis temporalis, Arteriitis cranialis). Oberbegriff zugleich für im strengeren Sinne nicht nosolog. Entitäten: Polymyalgia rheumatica. R. i. e. S.: entzündl. Aortenbogensyndrom des/der Älteren, okkulte Riesenzellarteriitis (Malignoid-Syndrom). Sympt. wie bei Polymyalgia rheumatica, weitere Sympt. je nach Lokalisation der befallenen Arterien (A. carotis interna, A. carotis externa u. die von ihr abgehenden Arterien; A. subclavia, A. axillaris, A. vertebralis, Aa. cerebralis, A. iliaca communis u. a.), bei Arteriitis cranialis z. B. Kopfschmerzen, Depression, Schwindel, Visusstörungen (Amaurosis fugax, Quadrantenausfälle, Erblindung), Bewußtseinsstörungen, zerebrovaskuläre Insulte. Ther.: Kortikosteroide.
© Elsevier GmbH, München
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