Riesenzellen - Medizinlexikon

große Zellen mit multiplen, z. T. unregelmäßig gestalteten Kernen als Resultat einer Zellverschmelzung o. unterbliebenen Plasmadurchschnürung; z. B. Langhans-Riesenzellen, Sternberg-Reed-Zellen bei Lymphogranulomatose, Fremdkörperriesenzellen, Riesenzellsarkom, Epulis gigantocellularis, Hecht-Riesenzellen (bei Masern), Touton-Riesenzellen, Eulenaugenzellen bei Zytomegalie. Synzytienbildung, virusbedingte. Abb.

Riesenzellen.a: Langhans-Riesenzellen; b: Fremdkörperriesenzellen; c: Sternberg-Riesenzellen; d:Touton-Riesenzellen
Riesenzellen.a: Langhans-Riesenzellen; b: Fremdkörperriesenzellen; c: Sternberg-Riesenzellen; d:Touton-Riesenzellen

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Riesenzelltumor

    Als Riesenzelltumor bezeichnet man einen lokal desktruktiv wachsenden Tumor des Knochens, der jedoch aufgrund seiner geringen Tendenz zur Metastasenbildung den semimalignen Tumoren zuzuordnen ist.

  • Peripheres Riesenzellgranulom

    relativ häufiger benigner granulationsgewebiger Tumor mit epithelialer Überhäutung und histiozytären Riesenzellen

  • Benigner Riesenzelltumor der Sehnenscheide

    Der benigne Riesenzelltumor der Sehnenscheide ist ein lokaler fibrohistiozytischer Tumor, der histiologisch durch mehrkernige Riesenzellen vom Osteoklastentyp charakterisiert ist. [1]

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen