Riesenzellgeschwulst - Medizinlexikon

Riesenzelltumor;

Gutartige Resorptions- bzw. Granulationsgeschwulst mit vielkernigen Riesenzellen, Hämosiderinablagerung u. Lipidspeicherung. Tumornatur umstritten. Vorkommen: einzeln o. multipel bei Osteodystrophia fibrosa generalisata am Knochen, als Epulis am Alveolarfortsatz, in der Haut als Xanthom u. an Sehnen u. Sehnenscheiden.

Im Knochen gutartige o. prim. u. sek. bösartige Riesenzelltumoren als echte Gewächse, die histol. schwer zu unterscheiden sind;

Selten bösartige Riesenzelltumoren der Weichteile.

© Elsevier GmbH, München

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