RNA-Biosynthese - Medizinlexikon

durch DNA-abhängige o. RNA-abhängige RNA-Polymerasen an DNA- o. RNA-Matrizen erfolgende Verknüpfung von Ribonukleotiden zu Ribonukleinsäuren, womit die in den Matrizen in Form spezif. Nukleotidsequenzen enthaltene Information auf die Syntheseprodukte übertragen wird. Die DNA-abhängige R. an Genen wird als Transkription (Überschreibung eines DNA-„Textes“ in einen „RNA“-Text) bezeichnet, wobei i. d. R. jeweils nur ein DNA-Strang als Matrize für die Transkription dient (codogener Strang); Start- u. Stopstellen der Transkription in Genen sind durch spezif. Initiationssequenzen bzw. Terminatoren festgelegt (Operon). Die R. unterliegt versch. Regulationsmechanismen (Attenuation, cAMP-bindendes Protein, Genregulation, Genaktivierung, Geninaktivierung, Promotoren, Transkription). Die prim. Transkriptionsprodukte unterliegen vielfältigen posttranskriptionalen Modifikationen (Autospleißen, Prozessierung, RNA-Editing, Spleißen).

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