RNA-Editing - Medizinlexikon

posttranskriptionale Veränderungen von RNA-Molekülen, die zu veränderten Nukleotidsequenzen u. damit veränderten Informationen (Leserahmen; Frameshift mutation, Leseraster) führen, z. B. infolge Insertionen, Deletionen (Exzisionen) o. Umwandlungen (z. B. Cytosin zu Uracil durch Desaminierung) von Nukleotiden. R. kommt in Mitochondrien, Plastiden, Kinetoplasten (der Trypanosomen) u. einigen Viren vor. gRNA.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Micro-RNA entscheidet über Bösartigkeit von Lungenkrebs

    Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (Bild: dkfz.de) Ein kleines RNA-Molekül bestimmt darüber, ob Lungenkrebszellen invasiv wachsen und Metastasen bilden. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universitätsmedizin Mannheim entdeckten ...

  • Hepatitis-A-Virus

    Akute, diffuse Leberentzündung, hervorgerufen durch das Hepatitis A-Virus HAV  (= RNA-Virus aus der Familie der Picorna-Viren)

  • Hepatitis D

    Virusinfektion vergesselschaftet mit Hepatitis B inkomplettes RNA-Virus (Viroid) Länge: 1700 Basenpaaren genetische Heterogenität

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen