Sadismus - Medizinlexikon
nach dem frz. Marquis de Sade (1740–1814) benanntes Sexualverhalten, bei dem sexuelle Stimulation u. Befriedigung an die (völlige) Unterwerfung u. Beherrschung des Partners gebunden sind, an Demütigung o. Zufügung von Schmerzen, häufig in der Form individuell bes. erregender u. dafür arrangierter sadist. Handlungen u. Rituale. S. beschränkt sich oft auf entsprechende Phantasien u. Wunschvorstellungen während normaler sexueller Aktivitäten. Keine einheitl. Ätiol. des S., Therapiemöglichkeiten begrenzt. Häufig als Sadomasochismus mit Masochismus, dem Pendant des S., kombiniert. Perversion.
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