Sarcoma idiopathicum multiplex haemorrhagicum - Medizinlexikon

Kaposi-Sarkom (KS), Tumor mit schmerzhaften, münzgroßen, blauroten Knoten, meist an Unterschenkeln u. Füßen. In schweren Fällen Ausdehnung auf Genitalien, Gesicht u. Hals. Abheilung mit atroph. Narben u. Pigmentverschiebungen bei Neigung zu distalen Ödemen der Gliedmaßen. Über Jahre protrahierter Verlauf, wobei Metastasen in den inneren Organen auftreten können (Systemangiosarkomatose). Histol. Gefäßneubildungen, Hämosiderinablagerungen sowie rund- u. spindelzellige Gewebewucherungen. Vorkommen bei AIDS als HIV-assoziiertes KS, u. U. mit Befall innerer Organe (Lunge, Magen-Darm-Trakt). Eine Ther. ist nicht immer erforderl., evtl. ist eine Abdeckung (Camouflage) ausreichend, sonst Behandlung mit Strahlentherapie, Interferon-alpha in Kombination mit Zidovudin, seltener chir. Exzision.

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