Schädel-Hirn-Verletzung, laterootobasale - Medizinlexikon

Hirnverletzungen nach indirekter Gewalteinwirkung auf die Schädelbasis (meist Berstungsbrüche): 1. Gewalteinwirkungen von frontolateral her in diagonaler Richtung können – entspr. dem Schweregrad – eine Längsfraktur der kontralateralen Pyramide bzw. eine Querfraktur im Labyrinth-, Tegmenbereich bewirken, 2. von frontolateral her in sagittaler Richtung können gleichfalls eine Querfraktur im Labyrinth-Tegmen-Bereich zur Folge haben, 3. von lateral her können zur Fraktur im Temporal-, Tegmen- u. Anulusbereich u. der Pyramide (Längsfraktur) homolateral evtl. auch kontralateral führen, 4. von okzipital her ist die Entstehung einer ein- o. doppelseitigen Pyramidenfraktur mögl. Klin. Hinweise: Liquor- u./o. Blutabfluß aus dem äußeren Gehörgang, auch über die Tuba auditiva zur Nasenhöhle hin. Röntgenbefunde, CT.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Leichtes Schädel-Hirn-Trauma

    Mechanisch bedingte Verletzung und Schädigung des Schädels unter Beteiligung von Hirnstrukturen selten mit (offenes SHT), meist ohne Eröffnung der Dura mater (gedecktes SHT).

  • Offene Schädel-Hirn-Verletzungen

    Kontakt des Gehirns zur Außenwelt bei Verletzung des Schädels und der Dura mater

  • Gedecktes-Schädel-Hirn-Trauma

    Gedecktes-Schädel-Hirn-Trauma ist eine mechanisch bedingte Verletzung und Schädigung des Schädels unter Beteiligung von Hirnstrukturen ohne Eröffnung der Dura mater.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen