Sedimentationsverfahren - Medizinlexikon

Verfahren der koproskopischen Untersuchung in der parasitolog. Diagnostik, bei dem unter Verwendung von Medien mit geringer Dichte (Leitungswasser) Parasitenstadien mit hoher Dichte (z. B. Trematodeneier) sedimentiert, im Bodensatz angereichert u. mikrosk. nachgewiesen werden. Durch Entfernung der groben Fäzesbestandteile mittels Sieb u. mehrmaliges Dekantieren wird der Nachweis erleichtert.

Verfahren zur orientierenden Bestimmung des Luftkeimgehalts von Krankenhausluft. In versch. Höhen u. Positionen werden Petrischalen mit Nährboden als Fangplatten mind. 1 h offen exponiert u. nach der Bebrütung quantitativ u. qualitativ ausgewertet. Mit dieser Luftkeimuntersuchung werden nur die sedimentierenden Luftkeime erfaßt. Das Ergebnis wird in koloniebildenden Einheiten/m3 Luft in einer best. Zeit angegeben.

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